EWM ist nun Teil des neues S/4-HANA-Release

Wie die SAP mitteilte, ist nun EWM integrierter Bestandteil des aktuellen SAP S/4 HANA-Releases (1610). Dieser Schritt bringt einige Vorteile mit sich im Vergleich zur der Zwei-System-Landschaft, die heutzutage bei EWM-Installationen notwendig ist: das klassische ERP-System auf der einen Seite und EWM auf der anderen.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Stamm- und Bewegungsdaten müssen nun nicht mehr zwischen den System mittels qRFC-Verbindungen oder der CIF-Schnittstellen hin- und hergeschickt werden. Das bedeutet geringere Gesamtkosten für die Systeme und reduziert das Risiko von Dateninkonsistenzen.
  • Stammdaten wie Materialstamm oder Geschäftspartner können nun wieder in einem System gepflegt und gespeichert werden. Das verhindert Datenredundanz und die Gefahr von Datenschiefstand.
  • Customizingobjekte wie Handling Units müssen nun auch nicht mehr ans EWM gesendet werden. Auch ein Betrag zur Verhinderung von Redundanzen und Komplexität.
  • Auch die Businessdaten müssen nicht mehr dupliziert werden. Zum Beispiel muss nun eine Lieferung nicht an das EWM-System geschickt werden. Neben der Redundanz kommt hier dazu, dass auch beim Reporting nicht mehr die unterschiedlichen Dokumentnummern der Belege zwischen ERP und EWM mehr gemappt werden müssen. Das erhöht die Transparenz der Prozesse.
  • Die Wartung des Systems wird einfacher, weil nur noch ein System gewartet muss.

Dieser Schritt dürfte vielen SAP-Kunden den Umstieg auf EWM vereinfachen, die Bedenken wegen der Komplexität der Schnittstelle hatten und denen auch eine Lösung innerhalb des ERP-System bislang ausgereicht hat.

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